Britische Aussenministerin verteidigt Pakt mit USA und Australien


News Redaktion
International / 19.09.21 10:55

Nach harscher Kritik aus Frankreich und China hat die neue britische Aussenministerin Liz Truss den Sicherheitspakt ihres Landes mit den USA und Australien verteidigt. "Freiheiten müssen verteidigt werden, daher bauen wir starke Sicherheitsbeziehungen in aller Welt auf", schrieb die konservative Politikerin am Sonntag im "Telegraph". Nach U-Booten mit Atomantrieb wolle man in diesem Bündnis auch den Einsatz künstlicher Intelligenz für die Verteidigung ausbauen. Grossbritannien zeige damit sein Engagement für Sicherheit und Stabilität in der Indopazifik-Region.

«Freiheiten müssen verteidigt werden, daher bauen wir starke Sicherheitsbeziehungen in aller Welt auf», schreibt Großbritanniens Außenministerin Liz Truss im «Telegraph». Foto: Alberto Pezzali/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Alberto Pezzali)
«Freiheiten müssen verteidigt werden, daher bauen wir starke Sicherheitsbeziehungen in aller Welt auf», schreibt Großbritanniens Außenministerin Liz Truss im «Telegraph». Foto: Alberto Pezzali/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Alberto Pezzali)

Frankreich hatte sich wegen eines geplatzten, milliardenschweren U-Boot-Geschäfts mit Australien empört über die neue Partnerschaft gezeigt und seine Botschafter aus den USA und Australien zu Beratungen abgezogen. Auch China hatte den Pakt verurteilt.

Nach dem Brexit will die britische Regierung auf enge Beziehungen zum asiatischen Raum setzen, auch um unabhängiger von Europa zu werden. Truss, die zuvor als Handelsministerin Post-Brexit-Handelsverträge aushandeln musste, hatte vor wenigen Tagen im Rahmen einer Kabinettsumbildung den Posten ihres Vorgängers Dominic Raab übernommen.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Davos gegen Zug wegen Impf-Durchbrüchen beim EVZ verschoben
Sport

Davos gegen Zug wegen Impf-Durchbrüchen beim EVZ verschoben

Wegen Impf-Durchbrüchen beim EV Zug wird die National-League-Partie von Davos gegen Zug vom Dienstagabend abgesagt und auf den 16. November verschoben. Nachdem beim letzten (internationalen) Gegner München 14 Spieler und 4 Mitglieder positiv waren, gab es nun beim EVZ bei 2 geimpften Teammitgliedern ebenfalls positive Corona-Tests.

Rektor verlässt BWZ Uri nach 15 Monaten im Amt
Regional

Rektor verlässt BWZ Uri nach 15 Monaten im Amt

An der Spitze des Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (BWZ Uri) kommt es wieder zu einem Wechsel. Rektor Thomas Ammann habe seine Stelle per 31. Januar 2022 gekündigt, um sich beruflich wieder Richtung Zürich orientieren zu können, teilte die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri am Mittwoch mit.

Kolumbien und Brasilien wollen Souveränität im Amazonas behaupten
International

Kolumbien und Brasilien wollen Souveränität im Amazonas behaupten

Die Staatschefs von Brasilien und Kolumbien, Jair Bolsonaro und Ivan Duque, wollen beim Weltklimagipfel im November in Glasgow auf ihrer staatlichen Souveränität im Amazonas beharren.

Bärin Maya kehrt nach 20 Jahren in den Tierpark Goldau zurück
Regional

Bärin Maya kehrt nach 20 Jahren in den Tierpark Goldau zurück

Im Natur- und Tierpark Goldau leben wieder drei Syrische Braunbären. Bärin Maya, die nach ihrer Geburt in Goldau vor rund 20 Jahren in den Zoo von Montpellier übersiedelt wurde, ist wieder nach Hause gekommen.